– Hospizarbeit –

Hospizarbeit Helmstedt lädt zum letzte Hilfe Kurs ein:

„Ich wusste durch den Kurs, wie ich meinem Vater zur Seite stehen konnte“, dieser Satz einer Teilnehmerin macht deutlich, dass auch Menschen, die akut nicht mit schwerstkranken Menschen zu tun haben, von einem letzte Hilfe Kurs profitieren. Als sie teilnahm war ihr Vater noch völlig gesund und agil. Als es dann notwendig wurde, erinnerte sie sich an Inhalte aus dem Kurs, wusste wo sie sich Unterstützung holen konnte und was sie aktiv tun kann. 
Für uns gehört das Wissen der letzten Hilfe zum allgemein Wissen – sowie die erste Hilfe. Auch wenn es gar nicht zur Anwendung kommt, hilft es und gibt Sicherheit darum zu wissen. 

Fragen über die gesprochen werden kann:
•     Was gibt es für Unterstützungsmöglichkeiten, wenn ein Zugehöriger schwer erkrankt?
•     Warum reagieren alle unterschiedlich? Einige wollen gar nicht über die Erkrankung reden…wie kann ich damit umgehen?
•     Was kann ich im Vorfeld besprechen, auch für mich selbst? Wie ist das mit der Vorsorge?
•     Wie ist das denn mit der Trauer und dem Abschiednehmen? 
•     Meine Kinder sind noch klein, kann ich sie mit einbeziehen?

Daher laden wir Sie zu einem kostenlosen „letzte Hilfe Kurs“ am
29.09.2023 von 16:00Uhr -20:30 Uhr
in den Max-Planck-Weg 1 in Helmstedt ein.

Anmeldungenbis zum 25.09.2023 unter http://www.hospizarbeit-helmstedt.deinfo@hospizarbeit-helmstedt.de oder Tel.: 05351 5448349

– Sternenkinder –


Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Helmstedt zu einer Gedenkfeier für alle Eltern und Angehörigen ein, die um fehlgeborene und ungeboren verstorbene Kinder trauern. 
Am Freitag, 03. November um 15.00 Uhr beginnt das gemeinsame Gedenken in der Kapelle auf dem Friedhof von Emmerstedt. Hier gibt es ein eigenes Grabfeld für Sternenkinder, die aufgrund eines Gewicht von unter 500g nicht unter die Bestattungspflicht fallen. Zweimal jährlich werden dort jeweils im Mai und November die Sternenkinder aus der Helios St. Marienberg Klinik gemeinsam beigesetzt. Zugleich ist das Gedenken offen für alle, die in der Vergangenheit von einem ungeborenen Kind Abschied nehmen mussten.

„Niemand muss mit seiner Trauer alleine bleiben. Die Gemeinschaft mit anderen Betroffenen stärkt. Auch und gerade, wenn der Verlust schon viele Jahre zurückliegt“,

sagt Pfarrer Lennart Kruse, Krankenhausseelsorger an der Helios St. Marienberg Klinik. Er leitet das Gedenken. Eingeladen sind neben betroffenen Familien auch alle, die sich den Eltern und den verstorbenen Kindern nahe fühlen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.